Hallo, ich bin Felix, geboren am 30.12.2004. Sohn von Nicole und Frank Eisfeld und kleiner Bruder von Eric, meinem liebsten Bruder, Spielgefährten, Beschützer und bestem Freund – das was Geschwister sein sollten… und das ist meine Geschichte. Als Wunschkind und nach einer nicht ganz so unkomplizierten Schwangerschaft meiner Mama kam ich 7 Wochen zu früh auf die Welt. Aber ich war bereit, kräftig und gut gerüstet für mein Leben. War ich doch so neugierig, auf alles und jeden hier konnte ich es eben nicht mehr erwarten. Liebevoll begrüßt und behütet wuchs ich im Kreise meiner Familie auf und war glücklich. Mama und Papa liebten mich, na und mein großer Bruder erst…. Er brachte mir viele tolle Sachen bei, übte mit mir Sprechen und lehrte mich Unsinn zu machen. Wir hatten immer sehr viel Spaß miteinander. Klar kabbelten wir uns auch immer mal wieder, aber wir liebten uns sehr. Ich war immer ein sehr gesundes Kind. Meine Lieblingsbeschäftigung war es, den Kühlschrank zu plündern und so hatte ich auch bald meinen Spitznamen weg „Pummelchen“. Ich war glücklich und zufrieden….sagte ich das schon? Klar, auch nachdem mein Papa nicht mehr bei uns wohnte und wir in ein neues Zuhause zogen. Im November lernte ich dann Onkel Holger kennen. Es war toll. Ich lernte viele liebe Menschen kennen und wir verbrachten schöne Stunden miteinander. Alles war gut….bis zu diesem einen Tag. Es war der 12. Dez. 2007. Eric und Felix spielten im Zimmer, turnten auf dem Bett und hatten Spaß. Doch dann passierte es. Felix stürzte rückwärts vom Bett inmitten der Legosteine lag er, als ich ins Zimmer kam, um nachzusehen, was passiert war. Er weinte kurz, aber ich konnte ihn recht schnell beruhigen und mit pustepuste war bald alles wieder gut. Am Abend dann gingen die Beiden wie immer gemeinsam in die Badewanne und da sah ich sie zum ersten Mal….die Beule auf seinem Rücken. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, welche schlimmen Wochen diese Beule einläutete. Sie sah etwas eigenartig aus, wie ein kleines Ei und war auch nicht blau. Also entschloss ich mich, doch lieber zur Kinderärztin zu gehen, um das abklären zu lassen. Sie überwies uns dann auch sofort, um bei Bedarf mit einem Röntgenbild die Ursache zu ergründen. Beim Arzt angekommen, sah er sich die Beule an, horchte sie ab und meinte, das eine Röntgenuntersuchung nicht nötig sei, da nichts gebrochen ist…..das wars. Im Laufe der nächsten Wochen veränderte sich Felix immer mehr. Das hatte schon vor dem Sturz begonnen….jetzt rückblickend weiß ich – warum – Er war oft kuschelig und müde, kam dann aufs Sofa und schlief ein. Lange laufen wollte er nicht. Auf dem Arm war es viel schöner. Ich ahnte nicht, dass dies bereits der Krebs war, der ihm die Kraft raubte. Manchmal mache ich mir deshalb noch heute Vorwürfe, dass ich es nicht ernst genommen habe. Doch hatte Eric im Alter von 3 Jahren eine ähnliche Phase durch gemacht und ich war ja auch immer wieder regelmäßig beim Arzt. Nachdem nach einiger Zeit die Beule noch immer da war und auch nicht kleiner wurde, bekam ich ein ungutes Gefühl und beschloss, noch einmal zur Ärztin zu gehen. Einige Tage vor diesem Termin begann Felix auch Nachts schweißgebadet und weinend aufzuwachen. Ich habe ihn beruhigt und gefragt, ob er Schmerzen hätte. Nein, war seine Antwort, nur die Beule drückt. Seine Kinderärztin schrieb uns dann sofort noch einmal eine Überweisung und dieses Mal war der Arzt nicht so lapidar. Nach einer kurzen Untersuchung mit Abtasten und Abhorchen ging es zum Ultraschall und dann…ja dann wurde er plötzlich ganz ruhig…stammelte dann etwas von….kann ich nicht ganz diagnostizieren…..weiß nicht genau….was es ist. Mit den Worten „Fahren Sie bitte zur genauen Abklärung umgehend in die Uniklinik“ schickte er uns dann in unser Schicksal und wünschte uns noch viel Glück. Mit dem Überweisungsschein in der Hand…..er wusste genau, was es war….darauf stand „Verdacht auf Tumor“ fuhren wir dann noch am gleichen Tag dort hin. Dort wurde Felix dann geröntgt und noch einmal richtig untersucht. Noch waren sie sich dort nicht sicher. Es könnte auch eine Wasserablagerung sein, sagte man uns, aber wir sollten doch einen Termin zum MRT machen. Wir fuhren dann erst einmal nach Hause. Die Kinder waren zu dieser Zeit beide zu Besuch bei ihrem Papa und ich saß allein zu Hause und hatte die ganze Zeit ein ungutes Gefühl. Am nächsten Tag dann bekam ich einen Anruf aus der Klinik. Nachdem sich die Ärzte im Team die Bilder noch einmal unter einem besseren Bildschirm begutachtet hatten, stellten sie eine Verschattung an der Lunge fest und baten uns, so schnell wie möglich noch einmal zu kommen, damit der ganze Oberkörper noch einmal geröntgt werden konnte, um das abzuklären. Ich weiß nicht, warum, aber ich begann mit einigen Schlagworten, die ich aufgeschnappt hatte, im Internet zu recherchieren und fand einige Dinge in diesem Zusammenhang……Krebs… Noch an diesem Abend packte ich eine Tasche für Felix, bezog sein Engelkissen und legte es dazu. Am nächsten Morgen, am Donnerstag dem 22. Februar fuhren wir dann auch sofort wieder in die Klinik. Die Tasche ließ ich zu Hause, informierte aber meine Mama darüber, wo sie zu finden war im Notfall….noch voller Hoffnung, dass dieser nicht eintreten werde. Aber er sollte…..dort angekommen ging alles irgendwie so schnell, das ich die zeitlichen Abläufe nicht mehr wirklich nachvollziehen kann. Röntgen, dann wurden wir in die Kinderklinik geschickt. Dort noch einmal Ultraschalluntersuchung und daraufhin sofort Aufnahme auf Station 3 – Kinderkrebsstation. Dort bekamen wir dann sofort ein Zimmer und ich rief meine Mom an, um sie zu informieren und um die schon gepackte Tasche zu bitten. Sie kam dann auch sofort. Wir alle waren total im Schockzustand, keiner wusste, was kam und was passieren wird. Aber die Devise hieß „Stark sein“ für Felix…..Mut machen…Kraft geben. Was dann folgte waren etliche Untersuchungen…MRT…Ultraschall….Blutuntersuchungen. Sehr schnell wurde auch für den kommenden Dienstag (27.Feb.2008) die Biopsie-Knochenmarkpunktion-Medikamentenzugang- OP anberaumt. Durch das MRT wussten wir zumindest, das Felix noch keine Metastasen hatte, was uns große Hoffnung gab, das alles wieder gut werden wird. Natürlich war es Krebs, aber so viele schaffen es und wir auch….dachten wir zu diesem Zeitpunkt noch und wollten ganz fest daran glauben. Mein Freund kam am Wochenende nach Hause und hatte Urlaub. So war ich nicht allein mit meiner großen Angst. Nach der OP, die Felix ganz gut überstand stand dann sehr schnell auch die Diagnose fest – Rhabdomyosarkom – ein schnell wachsender Tumor, der sich bereits im ganzen Bauch und Oberkörper ausgebreitet hat und Felix im wahrsten Sinne des Wortes, die Lunge abdrückte und ihm das Atmen schwer machte. So musste unser kleiner Sonnenschein ab diesem Zeitpunkt permanent mit Sauerstoff versorgt werden und konnte so sein Bettchen nicht mehr verlassen. Und trotzdem war er immer noch ganz gut drauf und behauptete sich. Das äußerte sich dann auch darin, dass er regelmäßig Schwestern und Ärzte mit einem lauten „Raus“ aus seinem Zimmer schmiss. Sie nahmen es ihm aber nicht übel, sondern amüsierten sich darüber, zumal er trotz allem einen sehr charmanten Ton hatte, der so manches Herz zum schmelzen brachte….konnte er doch auch so süß mit den Augen klimpern und „bütte“ sagen. Am Donnerstag dann kam der Arzt dann zu uns, um uns mitzuteilen, dass noch an diesem Tag mit der Chemo begonnen werden muss. Alles ging so schnell…Er hatte mit dem Labor telefoniert, da Felix sein Zustand sich ständig verschlechterte. Felix bekam eine höchstdosierte Therapie. Nach dem Stand der Dinge, war der Tumor schon sehr groß (13 x 15 cm) und beeinträchtigte auch andere Organe, wie Nieren, Darm und auch die Leber. Schon am nächsten Tag machte sich das bemerkbar in Form von Wasserablagerungen.Er konnte nicht mehr ohne medikamentöse Unterstützung ausscheiden und alle 2 bis 3 Tage musste er einen Einlauf bekommen. Aber er ließ sich nicht unterkriegen, schaute fern und nach einigen Tagen fand er auch sein Lachen wieder. Immer wieder versuchten wir, ihm Mut zu machen. Sagten, dass alles gut wird und das wir stolz auf ihn sind, wie mutig und stark er ist…..doch mein Liebling wusste, dass es nicht so war. Immer wieder sagte er uns „Ich werde nicht mehr gesund“. Er fühlte, dass er nicht mehr nach Hause kommen konnte….aber wir klammerten uns an unsere Hoffnung. Im Inneren wusste ich, dass er Recht hatte. Ich bekam dann ein Zimmer mit Eric im Elternhaus, dass ich immer bei unserem „Pummelchen“ sein konnte, und auch Eric wurde von den Erzieherinnen der Station lieb betreut. Die Tage vergingen und wir warteten auf die eine erlösende Antwort der Ärzte „Die Chemo schlägt an“ . Meine Mama sagte ihren Urlaub ab nachdem wir erfuhren, das mit dieser Chemo über Felix leben entschieden werden würde und so bangten wir alle gemeinsam um ihn. Dann...eine Woche später wurde eine erneute Ultraschalluntersuchung gemacht. Und da war sie wieder….die Hoffnung. Der Tumor hat sich zwar nicht verkleinert, aber er wurde weicher und poröser. Wir atmeten etwas auf und versuchen, die Tage in der Klinik für alle so gut wie möglich zu gestalten. Fernsehen, spielen…miteinander kuscheln. So vergingen die nächsten Tage. Zeitweise verbesserte sich der Zustand unseres kleinen Lieblings sogar so weit, dass er für eine halbe Stunde am Morgen vom Sauerstoff ab kam, um gemeinsam mit den anderen Kindern der Station zu frühstücken. Und immer wieder sein Lächeln, wenn wir in sein Zimmer kamen. Das erste, was immer kam…“Ich muss pullern“… und dass dann alle paar Minuten. Aber wir waren ja doch froh über jeden Tropfen…entlastete es doch seinen Körper, wenn er konnte. In dieser Zeit versuchte ich in den wenigen Stunden, die ich zu Hause verbrachte auch den Kontakt zu Internetfreunden zu halten. Viele fieberten mit uns, bangten mit uns. Felix bekam so viele schöne Karten und Geschenke aus der ganzen Welt und freute sich über alle. All meine Freunde aus dem Kreuzstichclub taten sich kurzerhand zusammen und bereiteten meinem Liebling und uns allen eine große Freude. Sie organisierten innerhalb kurzer Zeit die Anfertigung einer Kuscheldecke für Felix. Auch Eric wurde dabei nicht vergessen und ein wunderschönes Kissen und ein Turnbeutel machten sich dann kurz vor Ostern zu uns auf die Reise. Wir alle waren berührt und freuten uns, als 4 Wochen nach Felix Aufnahme in die Klinik meine Mama dann mit einem großen Packet das Gelände betrat. Es war der Tag, an dem Felix seinen 2. Chemoblock beginnen sollte. Es ging ihm ganz gut und er war auch guter Dinge und freute sich sehr. Nachdem der erste Block keinen Rückgang des Tumors bewirkte waren wir sehr angespannt, versuchten aber, uns nichts anmerken zu lassen. Wie jeden Abend kochte ich für ihn sein Lieblingsessen – Fischstäbchen – in der Gewissheit, dass er wieder kaum etwas davon zu sich nehmen würde. Schon seit 2 Wochen wurde er künstlich ernährt, da sich sein Mund entzündet hatte und er kaum noch Platz im Bauch hatte für feste Nahrung. Am nächsten Tag (Freitag – Karfreitag) war er wieder aufgeschwommen. Wieder lagerte sich Wasser in seinem Körper an und er sprach kaum und schlief oder döste die meiste Zeit. Wir machten uns große Sorgen um ihn. An diesem Tag kam dann auch wieder Dr. Aurich in unser Zimmer und auch die Schwestern schauten noch häufiger nach ihm, als „normal“ . Er schaute sie alle nur an mit großen traurigen Augen. Kein Wort mehr von „Raus“ …nur sein Blick…. Am Abend diese Freitages fuhren Holger, Eric und ich dann nach Gröningen, da Eric das Osterfest dort verbringen sollte. Meine Gedanken waren bei Felix und ich war unruhig irgendwie. Am nächsten Morgen dann klingelte sehr früh plötzlich mein Telefon. Ich schreckte hoch und mir wurde übel. Es war die Klinik. Die Schwester sagte, dass sich der Zustand von Felix verschlechterte und die Sauerstoffzufuhr stark erhöht werden musste. Wir kommen so schnell es geht…..dann überschlugen sich die Ereignisse…. Ich rief sofort Frank an, den Papa und sagte was los ist und bat ihn, sofort in die Klinik zu fahren. Wir wollten dann auch so schnell wie möglich hinkommen. Dann lief ich durch die Wohnung. Holger wurde wach und ich sagte, was los ist. Er stand sofort auf und wir weckten Eric. Ich bereitete gerade das Frühstück, als das Telefon wieder klingelte. Frank war am Telefon. Er weinte…..Sie bringen Felix gerade auf die Intensivstation…er musste wiederbelebt werden…..Panik Wir schnappten Eric, so wie er gerade war und brachten ihn runter zu Holgers Eltern, schmissen uns in unsere Sachen und fuhren los. Kurz vor der Klinik wieder das Telefon….Wo seit ihr…..beeilt euch…Felix schafft es nicht und wird den Tag nicht überleben… Ich zitterte am ganzen Körper. Wir sind dann sofort auf die Station und die Ärztin kam uns entgegen….zuckte die Schultern…..es tut mir leid, aber wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir können nichts mehr tun….er schafft es nicht. Da lag er dann in seinem Bett mit einem Schlauch im Mund und in ein künstliches Koma versetzt. Wir konnten uns nur neben ihn setzten und seine Hand streicheln. Sein Handtuch und sein Schaf waren bei ihm. In diesem Moment kann ich nicht sagen, was ich fühlte…all das wovon ich seit Wochen träumte, all meine Befürchtungen wurden wahr. Wir verlieren unser „Pummelchen“. Ich konnte nicht weinen…..es ging nicht… Meine Mama kam und auch meine Schwester und nahmen Eric mit zu sich. Holger und ich blieben auf der Intensivstation, schliefen 3 Tage dort im Elternzimmer. Der Sonntag kam…Ostern 2008…Felix Zustand war schlecht aber stabil….er wurde weiter beatmet…. Am Montag dann kam der Chefarzt der Station aus dem Urlaub zurück. Alle waren sehr lieb zu uns, aber sie sprachen auch Klartext. Er besprach sich mit dem Chefarzt der Kinderkrebsstation über den Zustand von unserem Liebling und bat uns dann, dass wir uns alle am nächsten Tag zusammensetzen müssen. Das taten wir dann auch, nachdem wir von Dr. Aurich schon über den Zustand von Felix informiert worden waren. Es war klar, keiner wusste, wie lange noch, nur dass es zu Ende geht. Wir fragten die Ärzte, ob Eric sich von seinem Bruder verabschieden darf und riefen dann meine Mama an. An diesem Montag wollte er das nicht, aber am nächsten Tag dann bat er sie, uns anzurufen. Er möchte Felix noch einmal sehen und „Auf Wiedersehen“ sagen. So kamen sie in die Klinik. Meine Mama, meine Schwester, mein Onkel und Eric. Sie alle gingen zu ihm und konnte sich von ihm am Dienstag verabschieden, auch Eric….Wir klärten ihn auf, damit er nicht erschrocken ist, aber er kannte ja schon die Apparate und Schläuche, da er ja jeden Tag mit auf der Station war. So ging er leise zu Felix, streichelte seine Hand und küsste sie. Dann legte er Felix sein Schaf in den Arm und sagte „Auf Wiedersehen“……. Wir mussten eine Entscheidung treffen. Die schwerste Entscheidung meines Lebens. Sollten wir unseren Liebling weiter so behandeln lassen……das würde gehen vielleicht noch 1 oder 2 Wochen lang wäre es möglich gewesen, dann hätte auch die Maschine nicht mehr helfen können und nach täglicher Verschlechterung und immer mehr Medikamenten und Kanülen in seinem kleinen Körper würde er trotz allem von uns gehen. Wir baten uns eine Nacht Bedenkzeit raus. Ich selber wusste, was ich wollte. Ich wollte meinen kleinen Liebling nicht verlieren, aber ich wollte ihn auch nicht mehr quälen und auf Teufel komm raus am Leben erhalten, das nur noch von kurzer Dauer sein würde…so oder so. Frank sträubte sich mit Händen und Füßen und fuhr dann nach Hause. Wir blieben bei Felix. Am nächsten Morgen…es war Mittwoch der 26. März….5 Wochen nach Felix´s Klinikeinweisung….warteten wir (Holger und ich) auf Frank. Nachdem er erst einmal nicht kam machte Holger zusammen mit einer Schwester die Versorgung….Waschen….windeln…..absaugen. Dann kam Frank und sagte, dass auch er eine Entscheidung getroffen hat. Wir trafen mit den beiden Chefärzten zusammen und auch die Stationsschwester kam dazu. Alles wurde noch einmal besprochen, was passiert, was können wir machen. Es stand fest…es gab keine Hoffnung mehr. Der Tumor hat auf die Chemo nicht angesprochen, eine Bestrahlung kann bei der Größe nicht erfolgen und eine Operation kommt auch nicht in Frage, da der Tumor ein Schnellwachsener ist, der nach kurzer Zeit, die wir bräuchten, um eine erneute Chemo oder Bestrahlung vornehmen zu können, wieder genauso groß sein würde… Wir haben uns entschieden, wir wussten, das wir den Kampf verloren hatten und wir konnten nur noch eines für unseren Sonnenschein tun…ihn friedlich uns würdevoll gehen zu lassen….bei ihm sein und ihn auf seiner Reise zu begleiten….. Es war ganz ruhig, die Apparate wurden auf leise gestellt und der Bildschirm abgehängt. Wir saßen an Felix´s Bett, streichelten ihn und die Maschine wurde auf eine Basisbeatmung eingestellt….dann…..Felix atmetet noch 2 mal tief….und nach 10 Minuten kamen Arzt und Schwester in das Zimmer…….untersuchten ihn noch einmal…..nahmen die Maschine ab und wir alle zigen unserem Sternchen die Sachen an, legten ihn dann auf sein Kuschelhandtuch und legten ihm sein Schäfchen in den Arm…….Felix ist gegangen auf seine Reise zu den Sternen…..In unser aller Herzen wird er immer leben…..Bye Bye Baby | |||||||||||||||||||||||||||
![]() Ostern 2007Da war unsere Welt noch in Ordnung. Ein Jahr später kam unser "Pummelchen" am Ostersamstag auf die Intensivstation, nachdem die Ärzte ihn reannimieren mussten. Er schlief 4 Tage später für immer ein.......
Oktober 2008Viele lange Monate sind vergangen, seit unser Felix seine Reise zu den Sternen antreten mußte, viel ist passiert - gutes - nicht so gutes und noch immer fällt es allen schwer. Nein die Zeit heilt keine Wunden, wie viele immer sagen, sie wird immer... more
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